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Person record

Joachim Otto von Gerlach

* 22 November 1895 · Berlin† 16 March 1979 · Darmstadt
♂
Gender
male
Birth
22 November 1895 · Berlin
Death
16 March 1979 · Darmstadt
Age
83 years

Konteradmiral. Geboren am 22. November 1895 in Berlin, gestorben am 16. März 1979 in Darmstadt. Zweiter Sohn Otto Wolf Leopolds von Gerlach und der Melitta geborenen von Issendorff; verheiratet mit Gerda Ilse Elisabeth Hoffbauer (1912–2007).

Zwei Kriege liegen in diesem Leben. Als der erste begann, war er achtzehn; sein älterer Bruder Jakob fiel 1915 beim Garde-Füsilier-Regiment. Als der zweite endete, war er neunundvierzig und Konteradmiral – der unterste der Admiralsränge.

Eine Merkwürdigkeit, die zur Familie gehört: Seine Schwester Elisabeth heiratete Otto Fricke, der es ebenfalls zum Konteradmiral brachte. Zwei Admirale, ein Jahr Altersabstand, und Schwager.

Das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden verzeichnet unter den Personalunterlagen der obersten Landesbehörden eine Fallakte zu »Gerlach, Joachim von«, geboren am 22. November 1895, wohnhaft in Darmstadt, Beruf: Konteradmiral ausser Dienst. Sie läuft von 1946 bis 1986 und steht in der Liste »Sonstige Versorgungsfragen«.

Quelle: Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abt. 527, V 1217.

AUS DEN MARINEAKTEN UND ZEITUNGEN

Seine Vermählung zeigten das Hamburger Fremdenblatt am 3. und das Hamburger Tageblatt am 4. März 1936 an: »Joachim von Gerlach, Korv.-Kaptn. – Gerda von Gerlach geb. Hoffbaur – Vermählte – Hamburg, Hermannstr. 37« – die Hochzeit fiel also in die ersten Märztage 1936, er war Korvettenkapitän; das Genealogische Handbuch des Adels (B XIII, 1980, S. 83) nennt als Trauort Ballenstedt und eine erste, 1934 geschiedene Ehe. Das Marineverordnungsblatt Nr. 24 von 1917 setzt das Dienstalter der Leutnants zur See der Crew 1913 fest; in der Reihe stehen nebeneinander »v. Gerlach« und »Fricke (Otto)« – der spätere Schwager war der Crewkamerad, beide Leutnant zur See seit dem 18. September 1915. 1921 wohnte der Oberleutnant zur See in Wilhelmshaven, Kronprinzenstrasse 9 (Kalender der Deutschen Adelsgenossenschaft). Das Register der Akten zur deutschen auswärtigen Politik führt ihn als Kapitän zur See, Chef des Stabes der Torpedoinspektion und seit November 1938 Chef der Abteilung Torpedowaffe im Oberkommando der Kriegsmarine. Am 1. Februar 1943 meldeten die Zeitungen die Beförderung »zu Konteradmiralen: die Kapitäne zur See von Gerlach, Topp (Karl), Matthies (Wilhelm), Kähler (Otto), Mirow, Kratzenberg«. Von Juli 1940 bis Juni 1942 war er Kommandant im Abschnitt Wesermündung. Das Handbuch des Adels gibt seinen Sterbetag mit dem 19. März 1979, die Familienüberlieferung mit dem 16. März.

Quellen: Hamburger Fremdenblatt 3. März 1936, S. 14, und 1. Februar 1943, S. 1; Hamburger Tageblatt 4. März 1936, S. 4 (Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek); Marineverordnungsblatt Nr. 24 (1917), S. 311 f. (Biblioteka Elbląska); Kalender der Deutschen Adelsgenossenschaft 1921; Akten zur deutschen auswärtigen Politik, Registerband (MDZ bsb00040149); Hildebrand/Henriot, Deutschlands Admirale, Bd. 1, S. 422 f.; Wikidata Q107093982.

Sources

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Date of birth
JvG 2015, S. 250–265
Date of death
JvG 2015, S. 250–265

Parents

Siblings (4)

Spouses / partners

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