Skip to main content

Person record

August Friedrich Bernhard von Gerlach-Parsow

* 28 August 1830 · Parsow, Kreis Fürstenthum† 20 September 1906 · Parsow, Kreis Fürstenthum
August Friedrich Bernhard von Gerlach-Parsow
Gender
male
Birth
28 August 1830 · Parsow, Kreis Fürstenthum
Death
20 September 1906 · Parsow, Kreis Fürstenthum
Age
76 years

Landrat, Fideikommissherr auf Parsow und Schwemmin, Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Geboren am 28. August 1830 auf Gut Parsow im Kreise Fürstenthum Cammin, gestorben ebenda am 20. September 1906. Zweiter überlebender Sohn Carl Heinrichs von Gerlach und der Charlotte Wilhelmine von Beyme; am 22. Februar 1861 heiratete er Asta von Kleist (1840–1933).

Aus dem Leben:

• Das Fideikommiss. Als sein älterer Bruder Bogislav 1874 starb, ging das Familienfideikommiss Parsow-Schwemmin auf ihn über. Dazu kamen die Kolberger Güter: Trienke, das schon die Mutter besessen hatte, Drosedow, das sie 1841 selbst gekauft hatte – und Rabuhn.

• Rabuhn, 1880 bis 1896. Das Grundbuch des Amtsgerichts Körlin verzeichnet ihn als »den Landrath von Gerlach zu Coeslin«, eingetragen am 15. Juni 1880 auf Grund des Zuschlagsbescheides vom 3. Mai. Es war kein Kauf, sondern ein Zuschlag in der Zwangsversteigerung: der Vorbesitzer, Lieutenant Carl Müller, hatte sechs Jahre zuvor 675.000 Mark gezahlt, der Zuschlag lautete auf 315.500. Am 5. September 1896 gab er das Gut an die Rittergutsbesitzer von Gaudecker ab (Archiwum Państwowe w Koszalinie 26/143/0/2.1/177).

• 1885: Die Kirche in Trienke. Das Kirchenpatronat lag beim Gut, und der Patron zahlte. Die Kreisbeschreibung von 1909 vermerkt knapp, im Jahre 1885 sei »von dem Landrat von Gerlach-Parsow eine neue Kirche erbaut« worden.

• 1877: Wahlzettel im Dorf. Wie Wahlkampf auf dem hinterpommerschen Land aussah, zeigt ein Zirkular, das ein Wahlvorsteher von Gehöft zu Gehöft laufen liess und das eine Zeitung im Wortlaut abdruckt: Die Wahl beginne vormittags um zehn und schliesse um sechs, jeder habe seinen Zettel am Wahltisch abzugeben, und wer noch keinen habe – »die auf den Landrath von Gerlach-Parsow lauten« –, könne welche bei ihm bekommen. Wer den Zettel nicht weiterreiche, zahle drei Mark Strafe.

• 1881 bis 1904: Der Pommersche Forstverein. Die gedruckten Mitgliederlisten führen ihn ein Vierteljahrhundert lang, und sie lesen sich wie eine Kurzfassung seines Weges: 1881 und 1884 als »von Gerlach, Landrath zu Cöslin«, in den neunziger Jahren als »Landrath von Gerlach-Parsow in Köslin«, von 1902 an als »Landrat a. D. von Gerlach-Parsow auf Parsow«. Der Wald gehörte zum Gut, und der Verein war die Stelle, an der die pommerschen Waldbesitzer ihre Sache mit den königlichen Forstmeistern besprachen.

• 1892: Tivoli. Auf dem Parteitag der Deutschkonservativen am 8. Dezember unterzeichnet er als »v. Gerlach (Köslin)« die Erklärung der einundzwanzig Reichstagsabgeordneten um Helldorff-Bedra, die am Programm von 1876 festhalten wollten (Neue Bonner Zeitung und Freiberger Anzeiger, 10. Dezember 1892).

• Juni 1895: die erste Runde. Die Thorner Presse druckte die Zahlen, als sie noch nicht vollständig waren, und dann das Endergebnis des ersten Wahlgangs: »v. Gerlach (kons.) 7087, Benoit (lib.) 4663, Lotz (Soz.) 2418 und Paasch (Antis.) 1582 Stimmen. Es findet also Stichwahl zwischen von Gerlach und Benoit statt.« Er lag damit im ersten Wahlgang deutlich vorn – mit mehr als zweitausend Stimmen Vorsprung. Erst in der Stichwahl kehrte sich das Verhältnis um (Thorner Presse, 20. und 21. Juni 1895).

• 1895: Eine Niederlage, und woran sie lag. Bei der Stichwahl im Wahlkreis Kolberg-Köslin unterliegt der »Landrath a. D. v. Gerlach zu Parsow (kons.)« mit 7.363 Stimmen dem Regierungs- und Baurat a. D. Benoit-Charlottenburg (freisinnig), der 9.212 von 16.575 abgegebenen Stimmen erhält. Die Kreuzzeitung schreibt danach, die Niederlage sei nicht bloss einer sozialdemokratisch-freisinnigen Verbrüderung zuzuschreiben, sondern auch den Antisemiten Ahlwardtschen Schlages, die sich – wie bei der Eisenacher Stichwahl – als Hilfs- und Schutztruppe des Gegners betätigt hätten (Norddeutsche allgemeine Zeitung, 3. Juli 1895).

• Das Herrenhaus. Er vertrat den Landschaftsbezirk Kassuben; sein Vater hatte das Fürstentum Kammin vertreten. Die Zeitungen führen ihn bis zuletzt als »das preussische Herrenhausmitglied«. Die Berliner Adressbücher drucken das Mitgliederverzeichnis Jahr für Jahr ab; von 1895 bis 1898 lautet seine Zeile »v. Gerlach, Landrath a. D., auf Parsow bei Cratzig und zu Köslin« – Gut und Dienstort nebeneinander, wie es die Liste bei jedem hielt. Im selben Verzeichnis war vierzig Jahre zuvor sein Vater gestanden, damals mit einer Berliner Anschrift dahinter.

• 20. September 1906. »Wie die Ostseezeitung meldet, ist das Herrenhausmitglied, Landrat a. D. von Gerlach, heute früh auf seinem Gute Parsow gestorben« – so am folgenden Tag gleichlautend in der Dortmunder Zeitung, im General-Anzeiger der Stadt Mannheim, im Münsterischen Anzeiger, in der Bonner Zeitung und in einem halben Dutzend weiterer Blätter. Die Hallesche Zeitung führt ihn tags darauf in der Totenliste als »Hr. Kgl. Landrat a. D. August von Gerlach-Parsow (Parsow)«.

• 9. Januar 1907. Zu Beginn der neuen Session verliest der Präsident des Herrenhauses die Namen der seit dem Schluss der letzten Session verstorbenen Mitglieder: von Gerlach-Parsow, Herzog von Croy, Freiherr von Solemacher, von Czapski-Kuchary und von Rheden-Rheden. »Das Haus ehrt das Andenken dieser Mitglieder durch Erheben« (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger).

• Karlsbad, 1892 und 1893. Die Kurstadt druckte täglich eine amtliche Liste aller Angekommenen, mit laufender Nummer, Tag, Namen, Quartier und Personenzahl. Am 10. August 1892 steht er darin unter Nummer 22574: »Herr August von Gerlach Parsow, Rittergutsbesitzer mit Gemalin geb. von Kleist aus Parsow in Pommern«, Wohnung »Stadt Karlsruhe, Schlossplatz«, zwei Personen. Ein Jahr darauf, angemeldet am 30. August 1893, verzeichnet die Liste unter Nummer 25423 einen »Herrn von Gerlach-Passow, Gutsbesitzer aus Pommern«, allein, im Hotel zum goldenen Schild am Doktor-Becher-Platz. Ein Geschlecht von Gerlach-Passow gibt es nicht. Karlsbad war das Bad für Leber und Galle, und er war damals einundsechzig.

Kinder: Asta (1863–1948), Luise (1866–1947), die den späteren General der Kavallerie Manfred von Richthofen heiratete, Hertha (1871–1958) und Carl August (1883–1945), der letzte Fideikommissherr.

• 1858: Trienke und Drosedow. Sechzehn Jahre vor dem Fideikommiss hatte er schon Land. Berghaus, der damals schrieb, nennt ihn beim Namen und beim Amt: Von der Mutter sei Drosedow »sammt Trienke, 1858 an ihren Sohn, Friedrich August Bernhard v. G., gegenwärtigen Landrath des Fürstenthum-Kreises, durch Erbschaft übergegangen«. Zu dieser Zeit lebte der Vater noch; die Güter der Mutter gingen also zwei Jahre vor seinem Tode auf den zweiten Sohn über, während dem ältesten das Fideikommiss zufiel. Auf denselben Besitz weist ihn auch die kleistsche Familiengeschichte aus: »August Friedrich Werner von Gerlach auf Trienke und Drosedow«.

• Der dritte Vorname. Das Brünner Taschenbuch und Berghaus schreiben Bernhard, die Geschichte des Geschlechts von Kleist schreibt Werner. Entschieden ist es nicht.

Quellen: Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger; Norddeutsche allgemeine Zeitung; Dortmunder Zeitung; General-Anzeiger der Stadt Mannheim; Hallesche Zeitung (alle über die Deutsche Digitale Bibliothek); Grundbuch des Gutes Rabuhn, Archiwum Państwowe w Koszalinie 26/143/0/2.1/177; Karlsbader Kurliste Nr. 360 vom 11. August 1892 und Nr. 406 vom 1. September 1893 (Digitalisate der Nationalbibliothek der Tschechischen Republik, Prag); Gemeinsame Normdatei GND 133202550; Wikidata Q765029.

WARUM ÜBERHAUPT GEWÄHLT WURDE

Die Wahl vom Juni 1895 war eine Nachwahl, und der Anlass war er selbst. Zwei Blätter drucken im Juni dieselbe Agenturmeldung: »Gegen den bisherigen Vertreter, Landrath von Gerlach-Parsow (kons. und Bund der Landwirte), dessen Mandat für ungültig erklärt wurde, kandidiert Geheimer Baurat Benoit-Charlottenburg, der früher im Wahlkreis seinen Wohnsitz hatte, und Kaufmann Lotz (Soz.).« Er war also gewählter Abgeordneter gewesen, und seine Wahl war für ungültig erklärt worden; deshalb musste der Wahlkreis noch einmal antreten, und deshalb verlor er den Sitz, den er schon gehabt hatte.

Wie knapp und wie deutlich zugleich das ausging, rechnet der Freiberger Anzeiger am 3. Juli vor, wobei er seine eigenen Zahlen vom Vortag berichtigt: in der Stichwahl 9.143 Stimmen für Benoit gegen 7.433 für ihn. Am 18. Juni hatten v. Gerlach 7.087, Benoit 4.663, der Sozialdemokrat Lotz 2.418 und der Antisemit Paasch 1.582 Stimmen gehabt. »Die Zahl der Stimmen für Benoit ist also um 4.480 gewachsen; das sind 480 Stimmen mehr, als im ersten Wahlgange auf den Sozialdemokraten und den Antisemiten zusammen gefallen waren.« Seine eigene Stimmenzahl war um 346 gestiegen, die des Gegners um das Elffache davon.

Was diese Zahlen bedeuteten, hat ein Berliner Korrespondent im Juli 1895 für ein Amsterdamer Blatt aufgeschrieben, und er hielt es für ein Zeichen der Zeit: Ausgerechnet im Zentrum der agrarischen Bewegung, im pommerschen Kreis Kolberg-Köslin, zögen die konservativen Grossgrundbesitzer den Kürzeren; von Gerlach werde aus dem Reichstag verdrängt und ein unbekannter Freisinniger an seine Stelle gewählt – mit Hilfe sogar der Antisemiten, die einem Judenfreund den Vorzug vor dem konservativen Bundmann gäben. Die Rechnung des Freiberger Anzeigers stützt ihn: Die Stimmen, die der Sieger hinzugewann, waren zahlreicher als die von Sozialdemokrat und Antisemit zusammen.

Quelle: De Tijd vom 8. Juli 1895 (Delpher, ddd:010990629:mpeg21:a0072).

Quelle des Nachtrags: Hamburger Echo, Abend-Ausgabe, vom 11. Juni 1895; Badischer Volksbote vom 12. Juni 1895; Freiberger Anzeiger und Tageblatt vom 3. Juli 1895 (Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek). Die Zahlen des Freiberger Anzeigers weichen um wenige Dutzend von denen der Norddeutschen allgemeinen Zeitung ab; das Verhältnis ist dasselbe.

DER GANZE ÖFFENTLICHE WEG

Am Tag nach seinem Tod setzte die Ostsee-Zeitung einen Lebensabriss auf, den die Berliner Blätter nachdruckten.

Er studierte von 1847 bis 1851 in Berlin und Bonn die Rechte – siebzehn Jahre alt, als er anfing – und stand dann bis 1857 als Referendar und Assessor beim Kammergericht im preussischen Justizdienst. 1858 wurde er Landrat; er stand erst dem Kreise Cammin vor, später dem Kreise Köslin, und trat 1891 in den Ruhestand. Dreiunddreissig Jahre Landratsamt, und die Provinz zerlegte ihm dabei den Kreis unter den Händen: Der alte Kreis Fürstenthum, in dem er anfing und in dem Parsow lag, wurde 1872 geteilt.

Das Parlamentarische kommt hinzu. Von 1866 bis 1870 sass er im preußischen Abgeordnetenhaus. Von 1871 bis 1887 – sechzehn Jahre, vom ersten Reichstag des neuen Reiches an – vertrat er den Wahlkreis Kolberg-Köslin im Reichstag. 1890 und 1893 wurde er in demselben Kreise wiedergewählt, bis im Juni 1895 sein Mandat für ungültig erklärt wurde und er die Nachwahl mit 7.363 gegen 9.212 Stimmen verlor. Ins Herrenhaus berufen wurde er 1889, als Vertreter »des alten und befestigten Grundbesitzes im Herzogtum Kassuben«; eingetreten ist er am 15. Januar 1890. Von diesem Tag an sass er in zwei Häusern zugleich, im preussischen auf Lebenszeit und im deutschen auf Zeit.

Zusammengezählt: fünfundzwanzig Jahre in gewählten Häusern, sechzehn im Herrenhaus, dreiunddreissig im Landratsamt. Und nebenbei klärt der Abriss eine kleine Ungereimtheit. Die Mitgliederlisten des Pommerschen Forstvereins führten ihn noch in den neunziger Jahren als »Landrath von Gerlach-Parsow in Köslin« und erst von 1902 an als »Landrat a. D.«; die Zeitungen nennen ihn schon 1895 so. Der Verein schrieb den alten Titel einfach weiter.

Quelle des Nachtrags: Norddeutsche allgemeine Zeitung vom 22. September 1906, S. 2, nach der Ostsee-Zeitung (Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek).

KÜRSCHNERS REICHSTAG 1893

Joseph Kürschners »Der neue Reichstag« (1893, S. 66) bringt sein Bildnis – dasselbe, das der Stammbaum trägt – mit einer Kurzbiographie: »Stiftsvorsteher, Landwirt, Premier-Lieutenant d. Kavallerie a. D., Parsow bei Cratzig. Geb. 28./8. 1830 Parsow (ev.). Nach absolv. Gym.-Bes. 41/47 studirte v. G. in Berlin u. Bonn 47/51 d. Rechte, war 51/57 Refer. u. Assessor beim Kammergericht, 58/91 Landrat Fürstent.-Camin, dann Cöslin. M. d. preuß. Abg.-H. 66/70 und preuß. Herrenh. M. d. R. 71/87 u. seit 90. Leipzigerstr. 45, II.« Neu darin sind der militärische Rang, das Gymnasium von 1841 bis 1847 (das Reichstags-Handbuch nennt das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin), die Jahre am Kammergericht und die Berliner Wohnung in der Leipziger Strasse 45. Die Ernennung zum Landrat meldete die Kölnische Zeitung am 31. März 1858: »den Rittergutsbesitzer, Kammergerichts-Referendarius A. Fr. B. v. Gerlach auf Drosedow zum Landrath des Kreises Fürstenthum-Cammin«. 1892 wurde er wie sein Vetter Jakob Ehrenritter des Johanniterordens – »Landrath a. D. und Mitglied des Herrenhauses von Gerlach, auf Parsow, bei Kratzig in Pommern«. Im Herrenhaus trug er 1894 als Berichterstatter einer Kommission vor; von 1897 bis 1899 führt ihn das Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften als Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Kösliner Brauerei. Bei der Reichstagswahl 1871 im Kreis Fürstenthum fielen von 9.962 gültigen Stimmen 6.878 auf ihn.

Quellen: Kürschner, Der neue Reichstag 1893, S. 66 (MDZ bsb11635696, Bild 146); Reichstags-Handbuch 1893/98 (bsb00003454); Deutscher Parlaments-Almanach 15 (1884) (bsb11635595); Kölnische Zeitung 31. März 1858, S. 1 (Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek); Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg 33 (1892), S. 210 f. (bsb11459971); Stenographische Berichte des Herrenhauses 1894 (bsb11502330); Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften 1897–1899 (bsb11815802, bsb11868071, bsb12035944); Verhandlungen des Reichstages 1871, Bd. 19 (bsb10930075).

Eine Zeitlang sassen die Vettern nebeneinander. Ein Namensaufruf des preußischen Abgeordnetenhauses vom September 1866 verzeichnet »von Gerlach (Fürstenthum)« und »von Gerlach (Gardelegen)« – August für den Kreis, in dem sein Vater Landrat gewesen war, und Jakob für die Altmark. Quelle: Aachener Zeitung 28. September 1866, S. 3 (Deutsches Zeitungsportal).

Wie das Mandat endete, meldete auch die niederländische Presse: Bei der Wahl im Juli 1895 ging der Wahlkreis Köslin-Kolberg an einen Freisinnigen über. Quelle: De Tijd, 8. Juli 1895 (Delpher).

Zum Sterbetag gehen zwei Blätter um einen Tag auseinander. Der Datensatz führt den 20. September 1906, und so steht es auch in den Quellen, aus denen er stammt. Die Berliner Wochenschrift Sport im Bild brachte am 28. September 1906 einen Nachruf und nannte darin den 21. September auf Gut Parsow. Derselbe Nachruf bestätigt zwei Angaben, die hier schon stehen: dass er den Wahlkreis Kolberg-Köslin bis 1887 im Reichstag vertrat und am 15. Januar 1890 in das Herrenhaus berufen wurde. Quelle: Sport im Bild, 28. September 1906 (Österreichische Nationalbibliothek, ANNO).

Wie knapp die Wahl von 1866 im Wahlkreis Fürstenthum ausging, steht in einem baltischen Blatt, das die preussischen Wahlen mitzählte: zweihundertacht Stimmen gegen hundertneunundneunzig, gewählt zu Körlin. Quelle: baltische Presse, Oktober 1866 (Digitalisate der estnischen und lettischen Nationalbibliotheken).

DER HALBBAUERNHOF NR. 11 IN SCHWEMMIN

Eine Grundakte des Amtsgerichts Körlin trägt seinen Namen im Titel: »Der Halbbauernhof Nr. 11 in Schwemmin. Eigentümer: Rottergutsbesitzer August von Gerlach« – so das Findbuch, mit Setzfehler für Rittergutsbesitzer –, Laufzeit 1841 bis 1879. Ein einzelner Bauernhof des Dorfes stand damit im Eigentum des Gutsherrn.

(Archiwum Państwowe w Koszalinie, 26/143/0/2.2/1431; Findbuchtitel über szukajwarchiwach.gov.pl.)

Sources

Where the entries on this page come from.

Date of birth
JvG 2015, S. 290–292
Date of death
JvG 2015, S. 290–292

Parents

Siblings (6)

Spouses / partners

Children (4)

Cookies necessary for signing in, anonymous measurement without cookies. Privacy policy