Das Wappen
Heraldisches Erbe der Familie von Gerlach

In Schwarz ein steigender silberner Schimmel, wachsend aus goldenen und roten Flammen. Der Schild ist gotisch heroldsförmig und von einer Stechhelm-Krone bekrönt. Als Helmzier erhebt sich abermals der steigende Schimmel, diesmal aus der Krone wachsend. Die Helmdecken sind schwarz-silbern.
Der Schild
Der schwarze Schild (in der Heraldik: Schwarz oder Sable) steht für Beständigkeit, Würde und Entschlossenheit. Er bildet den Hintergrund für das zentrale Motiv des Wappens.
Der steigende Schimmel
Das Hauptmotiv des Wappens ist ein steigender weißer Hengst — in der Heraldik als Schimmel bezeichnet. Das steigende Pferd symbolisiert Kühnheit, Freiheit und Bereitschaft zum Dienst. Es ist das älteste überlieferte Motiv im Wappen der Familie.
Die Flammen
Aus goldenen und roten Flammen wächst der Schimmel empor — ein Symbol der Erneuerung, des Mutes und des unzerstörbaren Lebensgeistes. Die Flammen finden sich sowohl im Schild als auch in der Helmzier.
Helm und Krone
Der Stechhelm ist typisch für den deutschen Hochadel des Mittelalters. Die darüber erhobene Zackenkrone verstärkt den heraldischen Rang des Wappens. Auf der Krone sitzt die Helmzier, die das zentrale Motiv des Schildes wiederholt.
Zur Geschichte des Wappens
Das Wappen in seiner überlieferten Form geht auf das frühe achtzehnte Jahrhundert zurück. Ältere Quellen belegen ähnliche Motive bereits in früheren Jahrhunderten. Das Wappen wurde in Siegel, Briefköpfen, Familienbiblitheken und Grabsteinen überliefert und ist bis heute das Erkennungszeichen der Familie.