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Personenblatt

Christian Sachse

† 1652
♂
Geschlecht
männlich
Tod
1652
Bestattung
Köthen

Erstgeborener Sohn des Köthener Superintendenten Daniel Sachse und der Anna Schumann, Bruder der Anna Sachse, die Martin Gerlach heiratete. Pfarrer zu Hohnsdorf und Edderitz. Er kam 1652 auf dem Weg seines Berufs zwischen Bernburg und Hohnsdorf unvermutet ums Leben – »aber doch mit gleubiger, andächtiger Bereitung zu seinen sel. Abschiede«, wie der Vater schreibt – und wurde in Köthen begraben. (Leichenpredigt auf M. Daniel Sachse, Köthen 1669, VD 17, 3:677870N, Bild 54.)

BECKMANN ÜBER SEINEN TOD

Beckmanns Historie von 1710 erzählt den Unfall: Sein Pferd wollte »zu einem hoch aufgeworfenem Graben hinan laufen«, schlug »bald aber rücklings über«, und der Sattelknopf fiel ihm auf die Brust; noch lebend wurde er nach Baalberge gebracht, wo er anderthalb Stunden später, um halb neun, »unter beständiger Anrufung seines Erlösers« starb. Dietrich von dem Werder, der Dichter auf Reinsdorf, sandte dem Vater darauf ein Trostschreiben, das Beckmann im Wortlaut abdruckt: »Der Seligste Herr Christian war E. E. ein wohlgerahtener/ ein gehorsamer/ ein geschickter/ ein von GOtt mit vielen herrlichen Gaben gekrönter/ und darbei ein wohlgestalter Sohn.«

(Johann Christoph Beckmann, Historie Des Fürstenthums Anhalt, Theil 5/7, Zerbst: Tietze 1710, Teil VII, Cap. III, S. 359; Exemplar der ULB Sachsen-Anhalt, AB BB 2391 (5/7), am Seitenbild gelesen.)

Eltern

Geschwister (3)

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